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12|Kanalsanierung

Nix sehen, nix hören, nix riechen

Freier Kanal für freie Bürger!

 

    Die Überschwemmungen nach einem Platzregen wird niemand vermissen. Kanalausbau und Rückhaltebecken sorgen für eine umweltgerechte Entsorgung.

    2019:
    Das größte Kanalsanierungsprojekt der letzten 15 Jahre wurde nun praktisch abgeschlossen. Es fehlt nur noch der Zaun, die Asphaltschicht und die Begrünung. Über 1,6 Millionen Euro wurden in die Neuerrichtung der Kanalisation am Triebweg und dem Sammelbecken investiert. Nicht zu glauben, denn mehr als eine Betonplatte ist jetzt nicht mehr zu sehen.

    Vizebürgermeister Franz Huszar als zuständiges Vorstandsmitglied berichtet, dass mit diesem Projekt ein wichtiger Schritt gesetzt wurde, damit es zu keinen Kanalübertritten kommt. Selbst bei großen Abwassermengen bietet das Sammelbecken Sicherheit. Als nächster Schritt werden nun alle Pumpwerke in der Gemeinde saniert, um auch hier Ausfälle zu vermeiden.

    Was bisher geschah, die Hintergründe und Fakten:

    Das Parndorfer Kanalnetz in den älteren Ortsteilen wurde in den 60er Jahren errichtet und kommt damit in die Jahre. Laufend sind Sanierungen und Reparaturarbeiten notwendig, da immer wieder kleinere Einbrüche stattfinden. Die „Bausünden“ der alten Tage machen sich heute bemerkbar.

    Gleichzeitig ist es für die Bevölkerung unheimlich wichtig, über ein funktionierendes Abwassersystem zu verfügen. So wirklich brenzlig wird es nämlich erst dann, wenn es nicht funktioniert.

    Wir haben daher bereits vor 10 Jahren begonnen, das Kanalnetz umfangreich zu sanieren. Der Startschuss wurde im ältesten Teil in der Hauptstraße gelegt. Weitere Ortsteile wie die Untere und Obere Wunkau werden folgen.  Aber als wichtigster Schritt galt die Sanierung des Kanals am Triebweg.
    Dort waren wir mit dem Absurdum konfrontiert, dass eine breite Kanalleitung in eine enge Kanalleitung geleitet wurde. Überschwemmungen standen daher bei starken Regenfällen an der Tagesordnung. Da ein Teil dieser verschmutzten Abwässer auch in den Parndorfer Bach ging wurde die Gemeinde bereits 1994 aufgefordert, dieses Problem zu lösen.

    Wir haben uns vor dieser Verantwortung nicht gedrückt und das Projekt „Sanierung des Kanals am Triebweg und Bau eines Speichers“ gestartet. Dieser soll bei extremen Regenfällen dafür sorgen, dass es zu keinen Überflutungen kommt. 1,6 Millionen Euro werden investiert, dass die Keller der Anrainer trocken bleiben!

     

     

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